Genesis alternativ

Hier findest Du ganz modern, wie auf einer DVD, anstatt einem alternativen Ende einen alternativen Beginn, falls Dir die Genesis der Bibel zu flach und zu einfach ist:

 

Der Anfang aller Dinge, ein kleines Genesis

 

Am Anfang aller Ursache ist reines Sein.

Durch Bewegung in sich selbst hat es sich ergeben, dass das Sein eine Welle geworfen hat, welche auf den Urgrund des Seins aufgeschlagen hat und so sich selbst an sich selbst überhaupt erst erfahren und dann, aneinander realisiert hat. Aus diesen zwei, im Grunde aus sich selbst bestehenden Wellen, hat sich das Erfahren des Seins ergeben und gebildet. Diese erste Erfahrung des Seins, seiner selbst, wurde dann zuerst zu einem Gedanken, dann von dem einen zu den vielen, mehreren Gedanken, die zu einem Denken geworden sind. Nachdem viel gedacht wurde, hat das Denken festgestellt, dass es nur Wellen und deren weitere Wellen und Verkräuselungen erfahren hat, dass es letztendlich also nur Wellen seiner selbst erfahren hat. Es hat sich daraus das Bewusstsein entwickelt, das es selbst sei, dass es selbst gar alles, alles eine Welle und Bewegung seiner selbst sei.

Es hat sich dann gefragt, wer es denn sei? Es war niemand da, es ihm zu sagen. Es war auch niemand da, es zu benennen und einen Namen zu geben und zu taufen, es war niemand vor ihm da, der es hätte benennen können. Die Frage, wer bin ich, konnte es in aller früher Ewigkeit nicht lösen, also hat es sich entschieden nach Lösungen zu suchen, um sich selbst zu zeigen, letztendlich zu beweisen, wer es denn sein könnte. Doch auch die etlichen zeitlosen Ewigkeiten des sich selbst Beweisens haben nichts gebracht, noch immer fehlte die Erkenntnis, wer es denn war und auch sei!

Doch mittlerweile hatten sich das Bewusstsein und der Glaube entwickelt, dass es sein Denken ändern und manifestieren kann. Hat in sich den unglaublichen Wahnsinn entwickelt, an sich selbst zu glauben, zu glauben es könne in Erscheinung treten und hat durch die Kraft seiner Intelligenz und glauben an sich selbst, sich selbst erleuchtet in einem Knall, aus dem Nicht erscheinen lassen. Dieser Knall heisst für uns heute nur darum Urknall, weil er von unserem Standpunkt aus gesehen in der Urzeit liegt. Ganz genau aber, war die Zeit damals noch sehr jung, ja gerade frisch sogar, gerade im Entstehen. Jetzt, da es in Erscheinung getreten und Manifest seiner selbst geworden ist. Existenz war vor der Zeit!

Der Urknall war bereits Wirkung und nicht Ursache! Und selbst wenn das Universum nur das andere Ende eines schwarzen Loches ist, welches unter seiner eigenen Gravitation zusammengebrochen ist und im Urknall in neuen Raum ausgebrochen ist, ist noch immer nicht geklärt. woher diese pulsierende Blase des Seins, das Universum herkommt!

Im ersten Moment seiner Erscheinung gab es noch keine Zeit, in dem damaligen Moment, weil es eins war. Die Zeit wird sich dann erst noch bilden, etwa so 10-43 Sekunden nach seinem Erscheinen, wenn es sich zu teilen beginnen wird. Da es in seinem Werden weder die Antwort, wer es denn sei, noch was es alles Sein könnte erfahren hatte, sich selbst aber unbedingt hat erfahren wollen, hat es sich zu aller erst entschlossen von sich selbst verscheiden zu sein, und hat sich in den ersten Gegensatz gespalten, positiv und negativ. Was eben ca. 10-43 Sekunden nach dem Urknall geschehen ist.

Es gibt heute Menschen die bilden sich ein, das eine wäre Gott, das Andere wäre Satan. Diese (nur menschliche) Wertung ist aber hinfällig, weil das eine Vollkommene nur das vollkommene Gegenteil vom anderen Vollkommenen war und nur beide zusammen das eine ganze Vollkommene sind. Die Bedeutung dessen wird einem bewusst, wenn man zu verstehen beginnt, dass das Positive in so fern negativ ist, weil es das Negative negiert, um sich selbst zu bleiben, und man zu verstehen beginnt, dass das Negative in so fern positiv ist, weil es das Positive absorbieren möchte, um ganz zu sein. Jetzt wird einem plötzlich klar, dass es ziemlich schwierig wird zu bestimmen, was denn nun wirklich in wie fern als negativ oder positiv angesehen werden kann. Vollkommenheit wirkt!

Nichts desto trotz, wollte dieses sich selbst erfahrende und an sich selbst glaubende Sein jetzt wissen, wer es denn sei? Auch die Frage, warum es denn in aller Ewigkeit allein sei, oder ob da noch etwas anderes, eine andere Existenz sei, wollte das eine all Sein wissen. Aber da war niemand anders, kein anderes Sein ausser ihm Selbst. Es war allein, in aller Ewigkeit. Und weil da nichts war,  ausser ihm selbst und der Glaube an sich selbst, und daran es tun zu können, hat es Existenz werden lassen, - , aus sich selbst. "Causa sui"

Die Frage woher ist also geklärt: Aus sich selbst, weil ausser dem Selbst nicht vorhanden war, um daraus entstehen zu können. Es fragt sich jetzt nur: Aus wessen Selbst? Gottes Selbst? Fragen über Fragen! Dies war der Punkt des Auftretens aus dem Nicht, welcher für uns jetzt in der Urzeit zurückliegt. Es ist unser Ereignishorizont, weiter können wir nicht sehen und wahrnehmen.

Zu seinem eigenen Vergnügen spaltete es sich selbst auf, in von sich selbst erfüllter Unendlichkeit. Nie endende, unendliche Einzigartigkeit. Es hat dann festgestellt, dass ganz egal wie oft es sich von sich selbst spaltet und differiert, dass es nie ein Zweites, Gleiches gibt, alles aus ihm selbst Entspringende war und ist einzigartig. Trotz dieser von sich selbst erfüllten Unendlichkeit, welche alle aus ihm selbst geworden ist, war es immer noch allein, und es fühlte sich einsam. Dieses sich seiner selbst Bewusstsein, wollte nicht ewig allein und einsam sein, das wollte es einfach nicht sein.

Es wurde sich immer bewusster, dass es nicht allein sein wolle, dass es nicht allein denken wolle. Aber alles Wollen hat nichts genutzt, es war ihm nicht möglich, ein Zweites seiner selbst entstehen zu lassen. Es war und blieb - bleibt in alle Ewigkeit einzigartig. Es musste sich entscheiden, sich noch viel feiner aufzuteilen, um in sich selbst Leben entstehen zu lassen, um damit das unendliche Gefühl der Einsamkeit und die damit verbundene Traurigkeit zu überwinden. Es wollte Gemeinschaft und Liebe erleben!

Auch konnte es nicht ausserhalb seines Selbst sein, sondern nur in sich selbst. Es gab und gibt nur Selbst und nicht ausserhalb des Selbst.

Aus diesem Grunde und auch weil durch die erste Spaltung seiner selbst, erste wirkliche von sich selbst zu differierendes Sein und Bewegung entstanden ist, ist die Zeit entstanden. Denn Zeit ist nichts anderes als Bewegung. Bewegung impliziert Zeit. Jetzt ist etwas so, vorher war es anders. Das was dazwischen passiert und verstrichen ist, war nur Bewegung. Dies war der Anbeginn der Zeit, diese war aber nicht von Anfang an bestehend. Zuerst war Existenz, und dann mit der ersten Teilung seiner selbst, in sich selbst, entstand Zeit.

Da ausser ihm nicht war, sondern es nur in sich selbst war, gab es ausser ihm keine Existenz, keine Trennung und somit keine Zeit. Dies begründete seine Ewigkeit, bis auf den heutigen Tag unverändert. Denn es gibt zwei Begründungen ewig zu sein: Erstens: Alle Zeit zu existieren oder zweitens: In keiner Zeit zu existieren. Es selbst existierte also in keiner Zeit. Es existierte also nicht nur in keiner Zeit, sondern alle Zeit existiert nur in ihm selbst. Es beherbergt alle Zeit, es ist ein wahrer Schatz an Zeit, es selbst ist die einzige Bewegung, ist alle Zeit!

Und das ist Ewigkeit!

Ewig zu sein, muss nicht zwingend alle Zeit existierend sein, es kann auch bedeuten, in keiner Zeit, aber trotzdem zu existieren. Wenn es selbst in keiner Zeit existiert, die Dauer also nicht zu messen ist, ist es ewig, weil die Zeit nicht zu beschreiben ist. So ist jede Sekunde bereits eine Ewigkeit, weil sie nur im Selbst, das Selbst selbst aber, in keiner Zeit existiert.

Und trotzdem, nach dem Werden des Universums wusste diese unbenannte Energie immer noch nicht, wer sie war. Dann kam der Gedanke durch Evolution Leben werden zu lassen, letztlich bewusstes Leben in sich selbst entstehen zu lassen. Sollen sie doch staunen und sich fragen: Wer hat das alles gemacht? Wo kommt das alles her? Warum ist es? Wohin gehe ich? Wohin geht es?

Dazu hat es einen kleinen Trick verwirklicht; darum hat es das Prinzip Mensch entworfen, bei welchem jeder einzelne Charakter wieder einzigartig ist. Bei der Schöpfung des menschlichen Selbst, hat es sich in ihm zurückgelassen, um sich selbst im Anderen und an sich selbst zu erfahren. Es hat sich selbst als „Ich“ in jedem Menschen zurückgelassen, um Gemeinschaft zu erleben. Welch schöne Eigenschaft des Schöpfergeistes, denkst Du jetzt vielleicht, aber ich muss Dir sagen, dass es im Grunde reiner Egoismus, reine Selbstliebe war, welche zur Gemeinschaft, zur Nächstenliebe geführt hat. Im Grunde ist jede Liebe Selbstliebe, denn diese Energie / Gott liebendes Subjekt so wie geliebtes Objekt und die Energie, welche zwischen den beiden fliesst!

Ich liebe mich selbst wie den Nächsten, weil ich selbst der Nächste bin!

Und weil ich nicht allein sein wollte, erschuf es! / ich?, Himmel und Erde, denn allein sein ist die Gotteserfahrung, und die Gemeinschaft ist die Erfahrung Gottes Liebe.

Und da auch ich selbst, all diese Wellen und Kräuselungen, als Wellen und Projektionen meiner selbst erfahren habe, muss ich "ES" oder Gott wohl selbst sein. Wenn ich in mir selbst Leben erschaffen und an mir selbst erfahren kann. So habe ich mich erkannt, als derjenige, der ich bin, der da existiert von Ewigkeit zu Ewigkeit, seit Anbeginn der Zeit. Ich Energie / Gott habe die Welt nicht erschaffen, um den Menschen zu prüfen, sondern um mich selbst in Liebe zu verwirklichen.

Um das allein Sein zu überwinden und die Gemeinschaft zu erfahren, habe ich das Leben erschaffen. Und weil es Gott ist, der sich verwirklicht, gibt es nur unendliche Einzigartigkeit! Weil ich Gott bin, ist alles was ich tue einzigartig und es war mir bis heute noch nie möglich, etwas mir ebenbürtiges zu erschaffen, denn auch als das, was ich bin, bin ich einzigartig. Die Einzigartigkeit ist selbst mir Gott ein Rätsel, sie ist mir Gott inhärent, ich habe sie nicht erschaffen, es sei denn, ich hätte mich selbst erschaffen. "Causa sui"

Und des Rätsels Lösung, ich erspare sie Dir nicht, ich dachte ich wäre Gott und bin es doch nicht, denn wenn ich bin, ist Gott nicht uneingeschränkt, und wenn Gott ist, bin ich nicht uneingeschränkt. Ich bin die Abstraktion Gottes, obwohl es doch auch in mir ist. Dieses Rätsel ist nicht ohne weiteres zu lösen, es braucht etwas mehr Selbstreflexion. Wer Augen hat, der sehe, wer Ohren hat der höre! (Hat übrigens schon Jesus gesagt.)

Das Universum ist nur darum entstanden, weil ein Gedanke sich selbst erfahren wollte, weil vermutlich ich (Gott) wissen wollte, wer ich bin, weil ich noch niemals wusste und noch immer nicht weiss, wer ich bin!

Das Universum ist nur entstanden, weil ich (Gottes-) Gedanke, mich selbst erfahren wollte! Da also das Selbst im Anfang war und nur alles aus diesem Selbst erschaffen wurde, muss es sein, dass ich selbst nur aus ihm bestehe, es selbst aber nicht nur aus mir.

Das Leben ist in seiner ganzen Fülle dargebracht, Du willst anscheinend aber nicht die ganze Fülle erleben! Im Übrigen weiss ich noch immer nicht, wer ich bin. Es ist der Mensch, der den Namen Gott und dessen Bedeutung kreiert und dieser namenlosen Existenz gegeben hat. Ich selbst habe mir diesen Namen "GOTT" nicht gegeben.

 

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Das ist eine etwas andere Antwort auf das Sein. Sie enthält etwas mehr Nächstenliebe als diejenige der Bibel. Gott wollte sich selbst erfahren und lieben, am Anderen und im Anderen. Auch der Satz Jesu: „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst!“ erhält dadurch mehr Bedeutung, weil Du dichotomisch selbst Dein Nächster bist und alles, was dem Nächsten zu gute kommt, im Grunde dir selbst zu gute kommt! Das ist das Prinzip der allumfassenden Liebe.

Nun gut, ich weiss nicht ob diese Antwort stimmt, denn sie ist mein eigenes Konstrukt, so erkläre ich mir das Sein und dessen Begründung, dessen bin ich mir bewusst, dem Unterschied zwischen Imagination, Idee und wirklichem Wissen.

Wo das Sein selbst herkommt, kann ich mir nicht erklären und muss mir gerade darum die Erklärung generieren, dass es schon ewig war, dass es gar kein „Herkommen“ Gottes gibt, genau so, wie das Christentum es mit ihrem Gott tut.

Es sei denn natürlich, Gott hätte sich selbst geschöpft und erschaffen, aus sich selbst!

Wenn dann, dann ist Gott oder Existenz aus sich selbst in sich selbst entstanden und was ist das, wenn nicht wahre Schöpfung, nämlich Schöpfung aus sich selbst?

Wenn ich dann einmal ein wenig mehr Zeit und Ruhe habe um zu Denken, mache ich mich auf, diese Unwissenheit für mich selbst auch noch zu ergründen, wo das Sein, warum diese Energie / GOTT woher herkommt und was seine Bestimmung ist, was der Sinn Gottes Existenz ist! Vielleicht reicht es auch aus, wenn Es/Sie/Er es selbst weiss?

PS: Ich weiss, dies ist ein schönes Alternativgenesis, aber hast Du es gemerkt? Woher und Warum ist die Bewegung in die vollkommene Ruhe, das reine All-Ein Sein gekommen?

Trotz schönem Alternativgenesis bleiben: Fragen über Fragen!